Luang Namtha 2


Nach Wochen, die wir durch China von Sehenswürdigkeit zu Sehenswürdigkeit gefahren sind, gönnen wir uns ein paar Tage Auszeit in Luang Namtha.

Luang Namtha

Luang NamthaLuang Namtha ist sehr bekannt unter Trekking und Kajaking Fans. Man kann hier die Stämme der Lanten und Khmu in ihren abgelegenen Dörfern, die nur zu Fuß oder mit einem Kajak erreicht werden können, besuchen. Der Nationalpark “Nam Ha NPA” ist von Luang Namtha aus leicht zugänglich. Viele Ökotourismus-Aktivitäten in und um den Nam Ha NPA National Park bieten eine einzigartige Gelegenheit, die vielfältige Umgebungen zu erkunden. Der Luang Namtha Nam Ha Nationalpark umfasst 222.400 Hektar und erstreckt sich von den Niederungen der Luang Namtha Ebene bis hinzu zu den 2.000 Meter hohen Gipfeln des nördlichen Hochlands. Der Park ist das bedeutendste und größte zusammenhängende Wildnisgebiet in Laos.

Für weitere Informationen über den Nationalpark: Klick.

Irgendwie verschlägt es unsere gesamte Reisegruppe nach dem Grenzübertritt nach Luang Namtha. So nutzen wir die Zeit für ein Abschlussessen beim Chinesen. Wir bestellen und bekommen ein Huhn. Ein ganzes Huhn, gekocht, gewürzt und serviert, mit Kopf, Füßen (Walkie Talkie) naja und allem was an einem Huhn noch so ran ist.

Luang Namtha-7Dann trennen sich unsere Wege erst mal. Wir besorgen uns Karten fürs Telefon. (5GB und eine Telefonkarte für 6EUR bei LAO GSM) Später fahren wir Koordinaten von Gasthäusern an, die uns Walter vorher gegeben hatte. Im Boat Landing Guesthouse (GPS N 20°56’47” O 101°24’16”), , direkt an einem Fluss gelegen, gefällt es uns am besten. Ruth und Walter und Benni und Verena sind auch schon da. Die nächsten Tage stehen im Zeichen der Entspannung, Marktbesuchen, den Bettelmönchen auf ihrem morgendlichen Rundgang folgen. Alles sehr langsam und ruhig. Wir sind ja jetzt in Laos

Der Weg nach Luang Prabang

Am Morgen machen wir uns auf in Richtung Luang Prabang. Es sind ungefähr 300km von Luang Namtha aus und wir veranschlagen für die Strecke zwei Tage. Die Straße führt durch die Berge und ist abschnittsweise sehr holprig. Aber wir können fahren. Vor einigen Jahren war das noch unvorstellbar. In der Regenzeit war der Norden von Laos nur über die Flüsse erreichbar.
Gaby und Christian sind bereits in Luang Prabang und haben uns Koordinaten, die ungefähr auf der Hälfte der Strecke liegen geschickt. Ein Stellplatz mit wunderschöner Aussicht über das Tal. Wir versuchen den am ersten Tag zu erreichen.
Der Wettergott meint es am heutigen Tage nicht gut mit uns. Zeitweise zwingt uns extremer Monsunregen zum Anhalten. Wir sehen nichts mehr. Naja es ist noch Regenzeit in Laos. Trotz der Stopps kommen wir überraschenderweise gut vorwärts. Die enge geschlungene Straße führt durch kleine Ortschaften, mit ihren südostasientypischen Bambushäusern, vorbei an Reis- und Maisfeld durch den Dschungel.
Doch durch den Regen sehen wir links und rechts der Straße öfter kleine Erdrutsche. Sie sehen nicht so schlimm aus, so dass wir ohne Probleme passieren können. Der Regen lässt langsam nach. Wir haben nur noch 5,3 km bis zu den Koordination für unsere Übernachtung. Doch wir kommen nicht weiter. Eine lange Schlange hat sich vor uns gebildet.
Luang Namtha-716:30Uhr noch 5,3km zum Tagesziel: Stau, Erdrutsch, Straße komplett blockiert.
17:00Uhr schweres Räumgerät rückt an
19:00Uhr es ist dunkel, kaum Fortschritte erkennbar.
19:10Uhr 100m vor uns geht ein weiterer Erdrutsch runter, ein Baum droht bei weiterem Regen abzurutschen und ie Straße zu blockieren
20:00Uhr Wir entschließen uns ins Bett zu gehen. Hier passiert nichts mehr
20:30Uhr die Autos rollen an, die Straße ist wieder frei. Aufgrund der Gefahr eines Bergrutsches direkt vor uns. Fahren wir weiter
20:30Uhr bis 22:00Uhr immer wieder Stau. Es geht langsam vorwärts. Alle 50-100m ein Erdrutsch. Weitere kleine Steine rollen vor und hinter uns runter. Wir wollen hier weg.
22:00Uhr eine kleine Engstelle an einem geräumten Erdrutsch. Ein Bus fährt zu weit links und steckt fest. Es geht nicht vor und nicht zurück.
Luang Namtha-823:00Uhr Der Busfahrer hat mit seinen Selbstrettungsversuchen den Bus komplett eingegraben. Eine Seite hängt in der Luft. Regen setzt ein. Noch 4,1km zu den Koordinaten.
24:00Uhr Es regnet weiter. Ein Lkw versucht den Bus rauszuziehen. Auf der Straße liegt zentimeterweise Schlamm. Es riecht nach verbrannten Reifen.
00:30Uhr Der LKW gibt auf. Es regnet in Strömen.
01:00Uhr Loki soll ran. Die Laoten meinen wir können einen überladenen Bus (20-30t), bei nassem Untergrund herausziehen. Der Bus sitzt jetzt richtig fest. Unsere Hinweise den Bus aufzubocken und mit Steinen, Holz und so weiter unterzubauen wurden ignoriert. Aber wir zeigen guten Willen. Wenden Loki in 20 Zügen auf der schmalen Straße und hängen den Bus an.
01:15Uhr Es regnet weiter. Es fallen weiter Steine vom Hang und landen knapp neben Loki. Wir haben den Bus angehangen. Mühsam versucht Astrid den Laoten zu erklären, nicht neben dem Abschleppseil stehenzubleiben. Es könnte reißen. Erster Versuch: Nichts bewegt sich. Unsere Reifen drehen durch. Abbruch. Zweiter Versuch. Die Laoten schieben mit ☺ Die Reifen drehen durch. Der Bus bewegt sich nicht. Jetzt haben es die Laoten auch verstanden und sagen danke für den Versuch.
01:45Uhr Irgendwo haben Sie jetzt endlich einen richtigen LKW hergeholt. Und nach mehreren Versuchen klappt es. Der Bus ist frei.
02:00Uhr der Gegenverkehr hat sich erst durch die Engstelle geschoben. Es geht nicht vor und nicht zurück.
03:00Uhr der Verkehr hat sich entzerrt. Wir können fahren. Es ist irgendwie unwirklich. Kühe stehen wie Geister auf der Straße. Es regnet in Strömen. Das Wasser sucht sich seinen Weg. Überall Erdrutsche. Wir kommen weiter langsam vorwärts
03:30Uhr Eine Stelle neben der Straße, wo wir Loki hinstellen können. Es regnet noch immer in Strömen. Noch 1,5km zu den Koordinaten. Hier ist Schluss für heute. Wir sind beide fertig und fallen ins Bett.

Luang NamthaDer nächste Tag es regnet nicht mehr. Wir haben noch ca. 130km nach Luang Prabang. Nach einem Frühstück geht es los. Die Straße wird langsam besser. Nach einer ausgedehnten Mittagspause erreichen wir Luang Prabang am Abend.

Immer noch im nördlichen Laos liegt Luang Prabang, auf einer Halbinsel an dem Zusammenfluss zweier Flüsse, dem Nam Khan und dem berühmten Mekong. Aufgrund der reizvollen Kombination von alten laotischen Holz Häuser und europäischen Kolonialarchitektur wurde die Stadt im Jahr 1995 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Spektakuläre goldenen Wats befinden sich zwischen Cafés und Restaurants, in denen internationalen Küche, vorwiegend auch französische, angeboten wird. Luang Prabang ist auch berühmt für seine Kunsthandwerker (Schnitzereien und Webkunst), die u.a. auch auf dem berühmten Nachtmarkt ihre Waren feilbieten
Für die nächsten Tage leisten wir uns einen netten Bungalow inmitten der Stadt im Suan Phao Gusthouse (GPS N 19°52’55” O 102°07’48”) . Loki darf im Garten übernachten.

Luang Namtha


After weeks, in which we drove through China from attraction to attraction, we grant ourselves a few days time to chill in Luang Namtha – Laos. However just some days later we are in the next adventure: Landslides blocked the road in Laos – sleepless night on the road between cars and rolling stones from the hills.

Some facts about Luang Namtha

Luang Namtha is very famous for trekking. You are able to trek through jungle, dense forest, rice paddies, river banks and farmlands and you can visit Lanten and Khmu people in remote villages that can only be accessed by foot or by boat via kayaking. The national Park “Nam Ha NPA” is also easily accessible from Luang Namtha. Furthermore a lot of Ecotourism activities in and around the Nam Ha NPA offer us a unique opportunity to explore the diverse environments, stay in traditional villages and support local conservation programs. The Luang Namtha’s Nam Ha Protected area comprises 222,400 hectares of land ranging from the lowlands of the Luang Namtha Plain to 2.000 meter peaks of its northern highlands. The park includes some of the most significant and largest contiguous wilderness areas in the Lao PDR.
For more information about the national park click.

Time to Relax

Somehow our entire travel group is now driving to Luang Namtha, after the Chinese-Laos border crossing. Thus we use the time for a final meal, at a Chinese restaurant for sure. We order and get a chicken. A whole one, cooked, peppered and served, with head, feet (as we say: a walkie talkies) and everything else what`s on and in a chicken, if you don`t remove it before serving.


Then our ways separate. We get ourselves Sim Cards for the phone. (5 GB internet for 6 EUR with LAOS GSM. The internet is working surprisingly well in Laos) Looking for a place for us and Loki, we ended up at the beautiful Boat Landing Guesthouse (GPS N 20°56’47” E 101°24’16”), situated directly by a river. There we are allowed to park inside the garden and use the shower for 5 USD a day. Ruth and Walter and Benni and Verena found this place already before us. So the China group is almost complete again. The next days are characterized by relaxation, market visits and monks on her early morning walk. Everything is very slowly and quietly. We are now in Laos

Landslides – The road to Luang Prabang

20 hours for just 120 kilometers! Rolling stones, landslides and rain. Off road on a road:
Early in the morning we start in the direction of Luang Prabang. This gorgeous city lies round about 300 km south of Luang Namtha. Due to the road conditions we estimate that we need two or three days for that distance. The street leads through the steep mountains of north Laos. Two third of the road are paved, but with very rough sections. We manage to drive with an average of 30 km/h. Some years ago still this was unimaginable. In the rainy season the north of Laos was only accessible through the rivers, especially the Mekong River.
Gaby and Christian are already in Luang Prabang and they gave us the GPS coordinates for a place to spend the night. It´s a parking lot with wonderful view at the valley. So that is the aim of the first day, but the street get worse and worse and the weather too.
Occasionally extreme monsoon rain forces us to stop. It is still rainy season in Laos. Despite the stops we progress surprisingly well. The narrow slugged road leads through small villages, with its Southeast Asia-typical bamboo houses and rice and corn fields on its way through the jungle. But due to the rain we see more frequently small and big landslides on the road. Rocks are rolling down the hills from time to time.
The rain slowly decreases. We have only 5.3 km left to the coordination for our overnight stay. However, can`t move a meter. A long queue has formed before us.
4:30 pm still 5.3 km to the daily aim: Traffic jam, landslide, street completely blocked.
5 pm heavy excavators approach. We are surprised!
7 pm it is dark now. No progress visible.
7:10 pm a further landslide, just 100 meter in front of us. A tree could get down, if the rain is going to be heavier.
8 pm We decide to go into the back of the car and get some sleep. Nobody knows when the road will be drivable again.
8.30 pm The cars are moving. We decide to drive with them. We are still a little bit scared about the landslide next to us. The rain is getting heavier and heavier.
8:30 pm to 10 pm traffic jam again. Every 50 to 100 meter a new landslide shows up. Rocks are rolling down the hills on nearly every corner. We just want to get away from here.
10 pm A very narrow part is ahead of us. A big bus tries to get through, but he gets stuck. Nobody can move, before the bus is back on the road.
11 pm The bus driver tries to rescue himself, but he get deeper and deeper into the mud. On whole side of the bus is now in the air. Heavy rain starts again and the hills starting to get down quicker. It is still 4 kilometres to go.
00:00 am A truck tries to get the bus out of the mud. It is mud now everywhere on the road, centimeter thick. It smells like burnt tires.
00:30 am The truck surrenders.
1:00 am Loki should try to pull the bus out, that’s what the Lao people ask us. A 20 to 30 tons bus, sticking deep into the mud, that`s impossible for our brave Loki. The bus is now deeper in the mud than ever. Everybody reject our proposals to get a better ground for the vehicle by placing wood and stones under the tires. But we want to be polite, so we hook up the 20 tons bus to Loki. Again it smells like burnt tires.
1:15 am We have to stay on the right side to toe. Stones, from the hill, hit the ground now very close to Loki. I try to explain the Lao people that they shouldn`t stand next to the steel rope, because it probably tears with 20 tons on the other side. (The bus even don’t have his one rope with it, so we have to use ours) After tree unsuccessful tries, even the Lao people understood that our car is too small. They say “thank you” and we allowed to take care of our and Loki`s safety by bringing us to the downhill side again.
1:45 am A very big truck appears. After a few tries the bus is free.
2:00 am The oncoming traffic reaches our side, but can`t go further. Nobody is able to move – again.
3:00 am We can finally drive now. A lot of cows stay sleeping on the street in heavy rain and darkness and the cows look like ghosts. It seems like an unreal situation. We have some problems to notice them and draw aside. Due to the rain, it´s like driving inside a river, with cow instead of fishes.
3:30 am As soon as we notice a little place next to the street on the downhill side, we give up. It´s still 1,5 kilometers to our favorite place, but it`s too dangerous to drive further. We can`t see anything, neither the traffic (mostly cows) on the road, nor the branches, which hanging deep inside the road. And all of that is adumbrated by the flood, which comes down the road.
At the very next morning rain stopped. We still have 130 km to drive to reach Luang Prabang. The road is becoming better, or maybe it´s just the sunshine, which makes it look so.

At the evening we reach Luang Prabang. The township of Luang Prabang sits on a peninsular at the confluence of two rivers, the Nam Khan and the famous Mekong. With its charming combination of timber Lao houses and European colonial architecture it is easy to see why UNESCO declared it a World Heritage site in 1995.

more info tourism Luang Prabang

Spectacular golden monasteries sit serenely amongst the bustle of cafes and restaurants offering the freshest of international cuisine. You can lose a morning drifting through the markets offering everything from pungent spices to ethnic tribe handicrafts and exquisite silk outfits.

We manage to find a guesthouse right in the center of this beautiful city, where we could park Loki inside it’s the garden. The Suan Phao Gusthouse (GPS N 19°52’55” E 102°07’48”).