Lepispea Camping und Lahemaa Nationalpark 5


Gemütlich ohne tropfenden Kühler und mit neuen passenden Glühlampen machen wir uns auf den Weg weiter in Richtung Norden. Das Navi schlägt uns vor über Tallinn zu fahren, doch wir ignorieren die Empfehlung und landen auf einer leeren Straße, die uns in Richtung Lepispea Camping im Lahemaa Nationalpark bringt.

Lepispea Camping und Lahemaa Nationalpark

Lepispea CampingDie Besitzerin vom Lepispea Camping ist sehr hilfsbereit: „Hier ist eine Karte vom Lahemaa Nationalpark. Hier findet Ihr …. und es gibt Bären.“ „Was? Wirklich?“ „Ja“ antwortet Sie, „drei oder vier Bären leben hier.“
Am nächsten Tag begeben wir uns auf Bärensuche zwischen Vosu und Kasmu im Lahemaa Nationalpark. Als erstes gehen wir zu einem kleinen See, der dicht neben dem Golf von Finnland liegt. „Da sind Rehe“ zeigt Astrid. Wir freuen uns wie kleine Kinder, mal wieder Rehe in freier Wildbahn zu sehen.Lahemaa national park-14
Angekommen am See machen wir erst einmal eine kleine Pause und erfreuen uns an der Aussicht.
Unser Wanderweg führt weiter Richtung Norden. Wir machen aber erst einen kurzen Abstecher zum Golf von Finnland. Es sind zum Glück keine 100m weit.
Von der See bläst uns ein kalter Wind entgegen: Also zurück auf unseren Wanderweg im Wald.
Zwei Tage zuvor gab es ein starkes Gewitter. So müssen wir zeitweise abseits des Weges nach Pfaden suchen, um kleine Seen auf unserem Wanderweg zu passieren.
KasmuWir wandern durch den Wald und gelangen zu einem alten Schmugglerdorf.
Kasmu, so lautet der Name des Schmugglerdorfes, ist ein kleines beschauliches Dorf an der Küste. Im Dorf dominieren die alten traditionellen und gemütlich ausschauenden Holzhäuschen.
Einen Bären haben wir leider nicht gesehen, aber dafür sind wir wunderschöne 20km durch den Lahemaa Nationalpark gewandert.
Morgen ist noch ein Service für Loki fällig und am Tag darauf geht es in Richtung St. Petersburg.


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