Südroute Mongolei Altai 3


Es ist noch früher Morgen. Der Himmel zieht zu. „Regnet es bald?“ Wir wollen es nicht drauf ankommen lassen und fahren los. Vor uns liegt eine Zwei-Tages-Etappe auf der Südroute Mongolei nach Altai.

 

Südroute Mongolei Altai Gobi Ausläufer – Das Tal des Todes

Die Freiwillige Feuerwehr ist noch beim Frühstück als wir weiter auf der Teerstraße in Richrung Altai begeben. Insgesamt 176km zieht sich die Teerstraße durch das Sumpfgebiet hinter Khovd.

Am Ende der Straße stellen wir uns wieder der mongolischen Buckelpistenrealität.

 

Die Ebene zeit sich endlos hin. Dort wo Flüsse sein sollen, sind keine. Es ist heiß und trocken. Die Pisten verzweigen sich – teilweise gibt es 20 unterschiedliche Fahrspuren.

 

mongolia South route day3-6Links und rechts beobachten uns Kamele bei der Fahrt. Geier streiten sich um tote Tiere. Abgenagte Skelette liegen neben der Piste.

Wir finden eine Piste ohne Wellblech und Schlaglöcher – traumhaft. Kurz darauf meldet sich das Navi „Offroad“. Naja das sind wir doch sowieso die ganze Zeit. Aber unsere Piste geht immer weiter nach rechts weg. Wir sind schon 5km von der Hauptpiste entfernt. Wir kämpfen uns durch das Gelände zurück zur Hauptpiste.

 

Unsere erste Nacht in der Wüste

Wir stoppen direkt neben der Hauptpiste. Drei finnische Biker halten noch. Wir kennen und noch von der Grenze.

Sie hatten versucht die Nordroute zu fahren, aber aufgrund von Regenfällen war das unmöglich.

Am nächsten Morgen im Tal des Todes das gleiche Bild: Staub, Kamele, Kadaver, Geier.

Die Route zeugt von Regenfällen in den letzten Tagen. Die Hauptpiste ist weggespült.

mongolia South route day3-4Auf unserer Fahr Richtung Altai kommen uns andere Overländer entgegen. Zwei Deutsche mit Kind in einem chinesischen Motorrad mit Beiwagen und einem Begleitfahrzeug.

Irgendwie genial.

Kurz vor Altai eröffnet sich uns eine atemberaubende Berglandschaft.

Nach Einkäufen und Tanken in Altai werden unsere Mühen der Vortage mit einer 120km Teerstraße belohnt. Unsere Navis spielen verrückt. Sie kennen die Route nicht.

Den Abend verbringen wir sinnvoller Weise mit dem Beobachten von LKW’s am Horizont.

Die Teerstraße scheint ins Nichts zu führen. Wir haben seit Kilometern kein Auto mehr gesehen.


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