Steyr 680 “Loki” – Der Ausbau 2


Nachdem wir aus Thailand wieder nach München kamen, galt unsere erste Sorge unserem Steyr 680 „Loki“.

Steyr 680 „Loki“ – Der Ausbau

„Loki“ hatte den Winter gut überstanden und sprang sofort an. Nachdem wir mit der Hilfe von Laster Robert die Halterung der Heckklappe etwas verlängert – unser Aufbau war ca. 6cm zu lang- und diverse Schmiermittel gewechselt hatten, ging es für uns witer nach Frankfurt Oder zur Familie Jannusch.
Vor der Abfahrt versorgte uns Anna, bei der wir eine Woche in München übernachten durften, noch mit diversen Kräutern und italienischen Gewürzmischungen. Deren wirkliche Bedeutung wir später richtig schätzen durften. Pasta kochen, Öl dazu, ein bisl frisches Gemüse und die Gewürzmischung – fertig war ein leckeres Essen.
Ausbau-19In Frankfurt Oder war die Familie Jannusch liebenswürdiger Weise bereit, uns beim Ausbau des „Loki“ zu unterstützen. Dort wurde geschraubt, gehämmert, geschweißt, gesägt, gestrichen. Zum Befestigen des Aufbaus zauberte Robert mit Hilfe des Schweißgerätes im Hand umdrehen einen längeren Bohrer.
Mit Teilen vom Schrottplatz wurden abnehmbare Radaufhängungen für unsere drei Ersatzräder geschaffen – zwei Radaufhängungen für hinten und eine für vorne.
Ausbau-12Nach einer Woche Arbeit und ca. 5kg schwerer (Heike’s Essen sei dank) führen wir in Richtung Potsdam.
Hier ging es weiter mit dem Innenausbau. Die Elektrik, die Standheizung – eine Spende von Christian – sowie Gas wurden eingebaut. Eine Woche musste Sven’s Mutter zwischen Sägespänen, Paketen und und … zubringen.
Ein Aufgabe, die Sie mit Bravur bestanden hat.
Verpflegung gab es reichlich auch von der Oma. Bei der Oma holten wir unser verpasstes Weihnachtsessen – da wir ja in Thailand waren – nach.
Sven’s Vater unterstützte kräftig bei der Elektrik und beim Einpassen der Standheizung unter dem Aufbau. Netti und auch Ihre Eltern durchsuchten Ihre Häuser nach Sachen, die für uns auf der Reise nützlich sein könnten.
Nicht zu vergessen ist hier der Bosch Service in Wildau, der einen Motor-Check bei „Loki“ durchführte und den Endschalldämpfer schweißte.
Ausbau-27Nach einigen Tagen ging es für uns wieder nach Frankfurt Oder. Unsere Reifen standen noch dort. Der Robert erwies wiedermal sein Geschick und zauberte einen Kran an die Heckklappe. So können die 200 kg schweren Reifen problemlos in die Halterung und wieder runter gehoben werden. Ohne seine Hilfe wären wir mit dem Ausbau niemals so schnell und so weit gekommen.
Die Heike nähte und nähte mit der Nähmaschine Gardinen, damit es im „Loki“ gemütlicher wird. Mit selbstangepassten Schablonen verschönerte sie den Außenbereich und stiftete einen Kräutergarten für die Fahrt.
Anfang April ging es dann für uns los in Richtung Polen.

Wir möchten uns hiermit bei allen bedanken, die mitgeholfen haben unseren „Loki“ in so kurzer Zeit fahrbereit zu machen.


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