Pak Bara – Koh Lipe 1


Unser Visa-Run rückte näher. Die Inseln und die Landschaft im Süden von Thailand an der malaysischen Grenze hatten uns letztes Mal eingeladen, um länger zu bleiben. So machten wir es dann auch und fuhren mit dem Minibus bis zur Grenze und ließen uns im Süden bei Pak Bara absetzen, um ein Boot nach Koh Lipe Thailand zu erwischen.

Koh Lipe Thailand

Die Fahrt zur Grenze du der Visa-Run lief fast problemlos ab. Wir fuhren wieder nach Wang Prachan und kamen gegen Mittag an der Grenze an. Überraschender Weise war der Grenzübergang diesmal voll. Jede Menge Farangs warteten darauf aus- und wieder einzureisen. Bei der Einreise nach Thailand übersah der Beamte Astrids Visum und gestatte nur den Aufenthalt für vier Wochen. Was leider für nicht ausreichend war. Nach kurzer Diskussion entschuldigte er sich aber mehrfach und Astrid erhielt wieder ein Visum für 60 Tage.

Pak Bara

Pak Bara sunset

Pak Bara sunset

In der Trockenzeit legen hier unzählige Fähren zu verschiedenen Tageszeiten nach Koh Lipe ab. Wir versuchten nach dem Visa-Run die letzte Fähre zu erwischen, was uns leider nicht gelang.

So blieben wir „notgedrungen“ eine Nacht in Pak Bara. In der kleinen Hafenstadt wimmelt es tagsüber von Touristen, die wie wir aber feststellten, wirklich nur hier sind, um die Fähre zu erwischen. Nach der Abfahrt der letzten Fähre werden in Pak Bara die Bürgersteige hoch geklappt und die Farangs verschwinden. Es gelang uns aber schnell ein günstiges Guesthouse zu finden. Der Abend in Pak Bara gestaltete sich sehr entspannend. Wir trafen auf unseren Wege kaum Farangs – vielleicht ein oder zwei.

Pak BaRa to Koh Lipe

Pak BaRa to Koh Lipe

Zum Teil holten Eltern ihre Kinder aus dem Haus, um Ihnen Farangs – also uns –  zu zeigen.

Am Abend genossen wir unser Sunset-Bier in einer netten kleinen Bar direkt am Strand. Zum Abendessen gab es exzellentes Seafood mit Reis zu einem wirklich günstigen Preis.

Am nächsten Morgen machten wir uns auf zum Hafen. Die Straßen füllten sich langsam wieder. Die Touristen kamen. Die erste Boot um 9:30Uhr brachte uns nach Koh Lipe.

Koh Lipe

Koh Lipe

Koh Lipe

Vorab, ich bin mit der Insel nicht warm geworden – ein zweites Phi Phi. Eine kleine Straße mit Geschäften Restaurants verbindet die Strände miteinander und überall Touristen.

Wir haben uns wohl nicht die beste Reisezeit für Koh Lipe ausgesucht. Kurz nach dem Chinesischen Neujahr war die Insel überfüllt. Die Suche nach einem Zimmer erwies sich als sehr schwierig. „Sorry, we are full!“, hörten wir fast überall. Wenn nicht: „Yes, one family room, just for tonight, 4.000Baht.“ Etwas resigniert, kehrten wir bei einer Tauchschule ein, welche zum Glück noch eine wunderschöne Bambushütte für eine Nacht und zu einem erschwinglichen Preis, frei hatte.

Nachdem am nächsten Tage von der Tauchschule ein Trip nach 8 miles Rock und Stonehenge angeboten wurde, war unsere Aktivität für den nächsten Tag auch schon fest geplant: TAUCHEN.

Koh Lipe Pataya Beach

Koh Lipe Pataya Beach

Am nächsten Tag, bevor wir Tauchen gehen konnten, mussten wir ein Zimmer für die nächste Nacht finden. Glücklicherweise gelang es uns auf die schnelle morgens etwas zu bekommen. Es war ein kleines Zimmer mit einem Bett ohne ein Fenster, einem Badezimmer auf dem Flur und das Ganze für günstige 800Baht die Nacht über einem Supermarkt. Das Zimmer war nicht unsere Traumunterkunft, aber wir hatten am Abend ein Dach über dem Kopf.

Die Tauchgänge waren traumhaft. 8 Miles Rock ist ein tiefer Tauchplatz mit der Chance auf Großfisch. Wir fanden dort riesige Grouper, Barracudas, Travellies usw. Der zweite Tauchplatz Stonehenge war über und über mit Weichkorallen und kleinen Riffbewohnern.

Am Abend genossen wir ein Getränk an der Bar und entschieden uns die Insel am nächsten Tag wieder mit der Fähre nach Koh Lanta zu verlassen.

 
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