Laos Südostasien 2007


Nach dem wir Kambodscha verlassen hatten und die Einreise nach Laos mit Unterstützung einiger USD geklappt hatte, fuhren wir mit unserem Minibus weiter. Nach ca. 15 Minuten hielten wir an und ein englisches Pärchen stieg hinzu – Beide hatten ca. vier Stunden im Nirgendwo auf uns gewartet. Die Weiterfahrt nach Don Det ging richtig schnell. Nach 30 Minuten waren wir in nem kleinen Dorf und stiegen in ein Boot. Ca. eine Stunde nach dem wir die beiden Engländer aufgelesen hatten, erreichten wir Don Det (Zur Erinnerung, das Pärchen wartete vier Stunden im Nirgendwo auf uns.)

Don Det – Laos

Don Det
Auf Don Det einer Insel gehörend zu den 4000 Islands – erwarteten uns einfache Bambushütten und drei Tage Hängematten und Exkursionen zur zweiten südlichen Insel Don Khon. Beide Inseln sind durch eine Brücke verbunden. Diese verdanken die Inselbewohnern den Franzosen. Im 19. Jahrhundert nutzen die Franzosen beide Inseln, um die Wasserfälle für ihre Transporte zu überwinden. Der mächtige Mekong fällt hier um ca. 10 Meter ab. Die Wasserfälle machen den Scharm der beiden Inseln aus. Von den französischen Einflüssen entdeckt man neben der Brücke auf Don Khon noch Grabstätten und eine alte Eisenbahn. Nach drei Nächten setzen wir unsere Reise weiter fort – in den Norden nach Pakse.

Pakse und das Bolevan Plateau

Waterfall
Pakse, die größte laotische Stadt im Süden, ist ein Sprungbrett auf das Bolevan Plateau. In Pakse liehen wir uns Mofas aus und auf ging es, das Bolvan Plateau zu erkunden.
Das Plateau besticht durch seine Wasserfälle – zum Teil bis zu 100m hoch. Wir nutzen die zwei Tage dort, um diese zu besichtigen. Nach einer Nacht in Tat Lo fuhren wir am nächsten Tag wieder nach Pakse. Carmen wollte von Pakse aus weiter Richtung Luang Prabang und ich musste meinen Bus nach Hue (Vietnam) bekommen. Auf dem Rückweg – trotz passabel ausgebauter Straßen – streikte der Hinterreifen unseres Mofas. Der Reifen war platt, keine Luft und die nächste Ortschaft…wer weiß wo. Langsam entlang der Straße – den Leuten war unser Malheur aufgefallen, wiesen sie uns den Weg zur nächsten Werkstatt. Werkstatt – war vielleicht zu viel gesagt. Nach einigen Kilometern kamen wir zu einem Komplex aus einfachen Bambushütten. Platter reifenKleine Kinder liefen über den Hof. Als sie uns sahen, versteckten sie sich. Nur ein Junge kam aus Neugier zu uns. Nach dem es unseren platten Reifen festgestellt hatten, holte er seinen Vater. Dieser schaute sich den Hinterreifen an und flickte (Es waren drei Löcher.) mit einer Gummimasse und Feuer. Glücklicherweise hatten wir in den letzten Tage, die wichtigen Worte in laotisch gelernt, so dass wir den Preis verstanden.
Wieder in Pakse trennten sich unsere Wege und ich erreichte meinen „VIP“-Bus nach Vietnam noch rechtzeitig.

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