Chinesische Mauer Yungang Grotten


Wir verlassen Peking früh am Morgen. Für die nächsten Tage stehen viele Fahrkilometer und Attraktionen auf dem Plan.

Chinesische Mauer

Great Wall China-17Unser erstes Ziel für diesen Tag ist die chinesische Mauer. Das monumentale und über 6000km lange Bauwerk, das die Chinesen vor den nomadischen Völkern im Westen schützen sollte. Ca. 40km vor Peking steht der wohl bekannteste Abschnitt: der Wall gegen die Mongolen. Bereits von Weiten sehen wir die Chinesische Mauer, die sich über die Berge windet. Der Abschnitt hier ist fast komplett restauriert. Wir sind wohl etwas zu spät aufgestanden. Einige Parkpätze sind bereits überfüllt und auf der Mauer stauen sich die Leute – Chinesische Ferien. Nach dem Einlass stehen wir vor einer Nord-und einer Südroute (mal wieder). Die Südroute ist der wohl bekanntest Abschnitt und auf vielen Bildern verewigt. Von hier aus kann man bei gutem Wetter bis nach Peking schauen. Doch bereits nach einigen Türmen stauen sich auch hier die Leute. Es wird fotografiert, zwischen den zum Teil steilen Passagen auf der Mauer pausiert. Wir drehen um und suchen die „Einsamkeit“ auf der anderen Route. Diese Passage ist extrem steil und daher wohl nicht so stark frequentiert. Wir kommen vorwärts und erreichen, das Ende des restaurierten Teils. Es ist ein unglaublicher Ausblick auf die Chinesische Mauer und Berge um uns herum.
Great Wall China-18Wir sind zurück am Parkplatz. Ein riesiger Auflauf an Leuten, Polizisten stehen um unsere Autos herum. Erst später realisieren wir: Es gab einen Unfall. Ein chinesischer Fahrer ist zu schwungvoll eingeparkt und hat den Toyota von Walter und Ruth gestreicht. Der Schaden am Buick (Chinese) ist erheblich, der Aufbau von Walter hat einen kleinen Lackkratzer. Ja, deutsche Wertarbeit. (Anmerkung: Der Aufbau von Suri 2 wurde in Deutschland gefertigt.) Nachdem die Formalitäten erfüllt sind und Walter stolz seinen Unfallbericht zeigt, können wir weiter nach Datong.

Fahrt nach Datong – Yungang Grotten

Die Fahrt nach Datong führt uns durch schöne Landschaften und wir bekommen wieder das ungeteilte Interesse der Chinesischen Autofahrer. Es wird gebremst, auf dem Seitenstreifen gehalten, vor und zwischen uns gefahren und fotografiert. Ein Wunder, dass noch kein Unfall passiert ist.
yungang grottes-23Spät am Abend erreichen wir Datong und die Yungang Grotten. Zu spät für eine Besichtigung, so dass wir unser Nachtlager etwas abseits der Grotten vor einer kleinen Höhle aufschlagen. Die Höhle ist gespickt mit vielen religiösen Beigaben. Es ist wie eine Miniaturausgabe von dem, was uns in den Yungang Grotten erwartet.
Der Eintritt ist – wie wir finden – mit 120Yuan (15EUR) gepfeffert. Bei ca. 5.000 Besuchern am Tag haben die Verantwortlichen das Geld genutzt um einen wunderschönen Tempel vor die eigentliche Attraktion zu bauen.
Die Yungang Grotten sind bekannt für ihre unzähligen Buddhas in unterschiedlicher Größe, die in den Fels gehauen wurden. Es ist atemberaubend.

Hängenden Klöster

Hängende KlösterAls nächster Besichtigungspunkt stehen die Hängenden Klöster auf dem Programm. Doch vor der Abfahrt gehen wir erst mal etwas Essen. Es ist Mittagszeit. Wir sind wieder die Attraktion im Restaurant. Wir überlassen Toni die Essenauswahl. Es ist wieder lecker, gut und günstig. Für knapp über 20EUR Speisen wir zu neunt.

Am Abend erreichen wir die Hängenden Klöster. Die Klöster sind in den Berg gebaut und thronen majestätisch über dem Tal. Besichtigen tun wir sie nicht. 20 EUR pro Person sind uns zu viel. Außerdem sollen sie von außen am Schönsten sein.
An dem Abend fahren wir noch knapp weiter 50km nach Yingxian. Dort steht morgen die weltbekannte Holzpagode auf dem Programm.

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