Camping Sites nahe Oster 2


Mit dem Eindruck von Kiew machten wir uns auf weiter in Richtung russische Grenze. Unser Ziel waren drei Camping-Sites nahe der „Oster“

 Die Camping Sites nahe Oster

Einige Polizeikontrollen später und 150km weiter bogen wir auf einen kleinen Feldweg ein. Noch zwei Kilometer zeigte unser Navi.

Neben den Polizeikontrollen hatten wir uns mit Essen und Getränken eingedeckt, sowie eine ukrainische Militärkaserne umfahren, die plötzlich den Weg auf unserer Landstraße versperrte.

Langsam fuhr „Loki“ den Feldweg entlang. Wir wussten nicht, was uns dort erwartete. Im Nichts tauchten plötzlich Zäune und alte Gebäude auf. Es waren drei alte Pionierlager (Schullandheime), die langsam von der Natur zurückerobert wurden.

Camping site nahe OSTERIn einem der drei gab es geschäftiges Treiben. Hier wurde gearbeitet, um später im Jahr Gäste zu empfangen. Wir wurden begrüßt, durften aber nicht auf dem Gelände nächtigen. Nach längerer Diskussion wurde uns gestattet davor zu parken. Es wurde langsam dunkel.

Wir hatten nicht damit gerechnet, dass wir dort eine fast schlaflose Nacht hatten. Irgendwann in der Nacht hämmerte es an unserer Tür. Nach 10 Minuten hatte das Hämmern noch immer nicht aufgehört. Wir öffneten. Betrunkene Bauarbeiter standen davor. Wir sagten, dass wir schliefen. Aber das interessierte sie nicht. Sie hatten Vodka dabei und wollten mit uns trinken. Um Ihrer Aussage nachdruckt zu verleihen, hoben sie die Flaschen und deuteten an diese an „Loki“ zu zerschlagen oder wir trinken sie aus.

Es gibt Fisch!!!

Es gibt Fisch!!!

Ok, wir gingen Vodka trinken. Die Lage entspannte sich etwas als sich andere – nüchterne Kollegen – von Ihnen dazugesellten.

Später gingen wir schlafen, achteten aber auf jedes Geräusch.

Am nächsten Morgen ging es geschäftig her vor „Loki“. Es hatte sich herum gesprochen, dass wir dort waren. Leute kamen, wir bekamen Fisch standen für Fotos Modell.

und Wodka

und Wodka

Der Mann von der Nachbaranlage lud uns ein, einige Tage bei ihm zu stehen. Wir schlugen ein, bekamen noch mehr Fisch (diesmal nicht entschuppt und ausgenommen), bereiteten den Fisch zu und tranken Wodka. Wir kamen etwas zur Ruhe, wir merkten die Anspannung der letzten Tage, Wochen und wir schliefen und schliefen und schliefen.

Am nächsten Abend erhielt ich eine Lehrstunde im Schach. Der Wachmann war ein alter Ukrainischer Schachmeister.

Am Tag darauf ging es weiter in Richtung russische Grenze.


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