Auf in die Ukraine 1


Am Ostermontag standen wir vor einer kleinen Bewährungsprobe: Der erste richtige Grenzübertritt mit unserem Steyr 680 „Loki“ außerhalb der EU von Polen in die Ukraine.

Von Polen in die Ukraine

Polen, leere AutobahnUnsere Abfahrt aus Krakau vom Campingplatz „Clepardia“ verzögerte sich etwas. Eine Schlange mit italienischen Caravans hatte ich vor der Frischwasseraufnahme gebildet. Wir nutzten die Zeit, „Loki“ vor der Abfahrt genau zu checken. Die Erfahrungen der letzten Tage waren in unseren Köpfen noch präsent.
Dann ging es los. Bei strahlendem Sonnenschein auf der A4 in Richtung ukrainische Grenze. Die Autobahn war stellenweise noch in Bau. So wechselten sich autoleere Autobahnen mit überfüllten Landstraßen ab.

Grenze Polen – Ukraine

Gegen 16Uhr erreichten wir den Grenzübergang. Die polnische Grenzbeamtin schaute verdutzt und ließ uns gleich mehrere Male rückwärts und wieder vorwärts über die Waage rollen. Als wir keine Ladungspapiere vorweisen konnten, wusste sie nicht mehr weiter und telefonierte. Wir hatten „Loki“ als LKW über die LKW-Spur geführt. Das führte zu Missverständnissen.

"Camping" Viking

“Camping” Buhta Vikingiv

Kurz nach dem Anruf ging es weiter zur Passkontrolle. Auch hier schauten alle verwirrt. Wir hätten uns besser als PKW anstellen sollen. Irgendwann ging es weiter. Auf ukrainischer Seite standen gleich zehn Leute um uns herum. Wir mussten alles öffnen, wurden getrennt befragt und von Schalter zu Schalter geschickt. Man sah den Verantwortlichen an, dass sie Bauchschmerzen hatten, uns mit „Loki“ über die Grenze zu lassen.
Um 18Uhr nach nur zwei Stunden war es dann soweit: Wir waren in der Ukraine.
An dem Abend wollten wir noch den Campingplatz Buhta Vikingiv erreichen. Also fuhren wir weiter.
Wenn Ihr wissen wollt, was Pferde, Radfahrer und Fußgänger auf der Autobahn zu suchen haben, wo die Störche leben oder warum Camping Site nicht gleich Camping Platz ist, viel Spass beim Lesen unserer nächsten Einträge zur Ukraine.

2. Blogeintrag Ukraine

3. Blogeintrag Ukraine

 

 


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