Altai-Gebirge (Russland) 4


Gegen Mittag verabschieden wir uns von Ben und Verena. Gestern Abend haben wir doch wieder etwas länger gesessen. Wir fahren weiter Richtung Altai-Gebirge, die „Fette Elke“ zum Baikalsee.

Altai-Gebirge Russischer Teil

Altai-25„Berge“, schreit Astrid. Nach fast zwei Monaten Bergabstinenz auf unserer Reise fahren wir dem Altai-Gebirge entgegen. Die Straße katapultiert uns mit dem ersten Pass bereits nach kurzer Zeit auf 1.700m. Unsere Fahrt durch das Tal wird zeitweise durch Kuh- oder Ziegenherden auf der Straße gestoppt. Die Straße ist fantastisch und gleicht einer europäischen Panoramastraße. Nachdem Loki den zweiten Pass gemeistert hat, stoppen wir an einem Fluss. Ein anderer Overlander hält vorne an der Straße. Neugierig schauen wir, es ist Martin ein Deutscher auf seiner Tour durch Russland und die Mongolei. Altai-28Am nächsten Tag fahren wir weiter Richtung mongolische Grenze. Unsere Tagesetappe wird kurz – als wir zwei Franzosen mit Ihrem Reisemobil an einem Fluss halten sehen. Wir gesellen uns mit Martin dazu. Später erweitert sich unsere Runde, als zwei Schweizer halten, die gerade aus der Mongolei kommen. Informationen über die jeweiligen Reiserouten werden ausgetauscht. Tags darauf erfahren wir von Dagmar und Klaus, dass die Grenze drei Tage bis Montag geschlossen ist. Wir haben genug Zeit schöne Plätze im Altai-Gebirge zu erkunden.

Die Rettungsaktion

Altai-5-3Es ist Montagmorgen. Wir sitzen gemütlich bei unserem Kaffee und genießen den Ausblick über das Tal und die Berge. Ein Einheimischer unterbricht die Idylle. Ganz außer Atem erklärt er uns, dass sein Auto im Fluss fest steckt. Der Land Rover von Klaus und wir machen uns auf den Weg. Der Fluss ist reizend. Die Gefahr für den Land Rover von Klaus zu hoch, um auch im Wasser stecken zu bleiben. Der erste Einsatz für Loki. Langsam aber sicher fahren wir durch den Fluss und bergen das verunglückte Fahrzeug. Im nächsten Blog erfahrt Ihr, warum sich Astrid an der Grenze fast mit Mongolen und Kasachen prügelt und warum ein nasser lehmiger Untergrund für Loki nicht geeignet ist.


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